Versicherung für das Bauvorhaben

Je nach Art Ihres Bauvorhabens braucht man folgende Versicherungen:
  • Feuer-Rohbauversicherung 
  • Bauherrenhaftpflicht
  • Bauleistungsversicherung
  • Unfallversicherung für Helfer
  • Unser Online-Tipp - da online abgeschlossene Bau-Versicherungen wesentlich günstiger als bei Ihrem Versicherungsvertretet sind.


Haftpflichtversicherung für Bauherren ein Muss


Bauherren tragen viel Verantwortung. Auch wenn sie einen Architekten, Bauunternehmer oder Bauhandwerker beauftragen, können Häuslebauer immer zur Verantwortung gezogen werden. Schließlich haben sie das Bauvorhaben veranlasst. Deshalb ist zumindest eine Bauherren-Haftpflichtversicherung unbedingt notwendig. Sie schützt Bauherren vor Ansprüchen auf Schadenersatz, wenn Dritte auf der Baustelle zu Schaden kommen. Werden Menschen verletzt, können die Schadenersatzansprüche im schlimmsten Fall in die Millionenhöhe gehen: Arzt-, Krankenhaus- und Pflegekosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld und möglicher­weise eine lebenslange Rente für die Opfer oder Hinterbliebenen.


Privathaftpflicht kann ausreichen


Für den Umbau oder Ausbau einer Immobilie in Eigenleistung, etwa einen Dachausbau, ist meist keine spezielle Bauherren-Haftpflichtversicherung nötig. Viele Privathaftpflichtversicherungen decken auch kleinere Bauvorhaben mit ab. Je nach Police greift der Schutz bis zu einer Bausumme von 25 000 Euro, 100 000 Euro oder sogar unbegrenzt.


Bauhelfer-Unfallversicherung für Helfer:

Je nachdem, ob man Eigenleistungen von Freunden und Verwandten miteingeplant hat. Passieren kann ja leider immer was. Versichert sind Unfälle, von denen die Bauhelfer, anlässlich von Bauarbeiten im Auftrag des Bauherrn oder dessen Ehepartner auf dem im Versicherungsschein genannten Baugrundstück, betroffen sind. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Betreten des Baugrundstückes zur Verrichtung der Bauarbeiten und endet mit dem Verlassen desselben nach Beendigung der Bauarbeiten. Versichert sind alle freiwilligen unentgeltlichen Helfer, Freunde, Verwandte und Bekannte, die im Auftrag des Bauherrn oder dessen Ehepartner auf der im Versicherungsschein genannten Baustelle tätig sind.


Bauleistungsversicherung


Geht es nicht um Schäden, die andere er­leiden, sondern um solche am eigenen Bau, kommt die Bauleistungsversicherung ins Spiel. Sie hilft beispielsweise, wenn ein Sturm das Mauerwerk einreißt, eine Überschwemmung die Bausubstanz beschädigt oder Diebe bereits eingebaute Heizkörper oder Türen mitnehmen. Ohne finanzielle Rücklagen kann ein größerer Schaden unter Umständen dann den ganzen Finan­zie­rungs­plan für das Bauvorhaben durcheinander bringen. Der Diebstahl von Baumaterialien oder Werkzeugen ist allerdings nie mitversichert. Dieses Risiko übernimmt kein Versicherer. Auch Schäden durch normale Witterungseinflüsse sind durch die Police nicht gedeckt.


Feuerrohbauversicherung


Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion sind ebenfalls nicht durch die Bauleistungsversicherung gedeckt. Für solche Fälle müssen sich Bauherren extra versichern. Sie benötigen eine Feuerrohbauver­sicherung, die einspringt, wenn der Rohbau durch einen Brand be­schädigt wird.

Unser TIPP: Bauherren können auch zum Baubeginn direkt eine Wohngebäudeversicherung abschließen, in der eine Feuerrohbau­versicherung beitragsfrei enthalten ist.


Wichtige Versicherungen rund ums Haus


Nach der Bauzeit ändert sich der Versicherungsbedarf. Für die fertige Immobilie ist eine Wohngebäudeversicherung sehr sinnvoll. Wer einen über- oder unterirdischen Öltank auf dem Grundstück hat, sollte unbedingt eine Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung abschließen. Sie zahlt, wenn Grundwasser oder Erdreich durch Heizöl verschmutzt wird